Ausgabe #1

Groß im Kommen

B2B-Roadshows quer durch Europa

Schon lange gilt die Roadshow als effizientes Kommunikations- und Promotiontool zur Consumer-Aktivierung, wodurch Information, Erleben und Emotion mit hoher Effektivität transportiert werden. Schließlich genießt die „Filiale auf Rädern“ in Charakter, Auftreten und vor allem auch mit ihren Möglichkeiten der Interaktion eine unvergleichliche Eigenständigkeit.

Alleinstellungsmerkmal Roadshow

Mit deutlich steigender Tendenz entscheiden sich nun auch immer mehr Unternehmen aus dem Investitionsgüter- und Zuliefererbereich für eine B2B-Roadshow. Die Vorteile für so eine Maßnahme liegen dafür klar auf der Hand: Entgegen dem üblichen Branchentreff bei Messen, genießt man bei der rollenden Präsentation direkt beim Kunden die völlige Alleinstellung. Denn kein Mitbewerber beeinträchtigt die Konzentration auf die eigene Marke bzw. die Produkte und das gesamte Abteilungsteam des Kunden als auch dessen weiteren Anwenderkreis trifft man in maximaler Anzahl an.

Unabhängig von Zeit und Raum

Effektives und messbares Live-Marketing außerhalb des Konsumgüter-Bereichs ist immer mehr gefragt. Dabei laufen B2B-Roadshows häufig länger und gleich grenzüberschreitend ab, weil sie praktisch keiner jahreszeitlichen Einschränkung wie bei der klassischen Endverbraucher-Promotion in Fußgängerzonen unterliegen. Die zum Einsatz kommenden Showtrucks haben meist einen klimatisierten und somit wetterunabhängigen Ausstellungsraum, wodurch eine deutlich höhere Taktzahl an Präsentationen erzielt werden kann.

Man fährt einfach zum Kunden direkt auf den Hof, was für die Entscheider, die man treffen will, abwechslungsreich, zeitersparend und bequem ist. Das gilt auch für den Anbieter selbst, denn man zeigt sozusagen in den eigenen Räumen auf Rädern, was man zu bieten hat, ohne erst einmal eine Präsentation inhouse aufwendig aufbauen zu müssen.

Der Messestand steht schon auf Rädern

Die rollenden Blickfänger sind somit komfortable Event- und Begegnungsstätten und bieten dabei gleich noch einen Mehrwert: Als „Messestand auf Rädern“ sind sie eine sinnvolle Ergänzung zum „klassischen“ Messeauftritt, weil der Dialog mit dem Kunden außerhalb der üblichen Messehektik länger und tiefergehender gestaltet werden kann.

Eine von Messeterminen unabhängige Roadshow mit originellen und überraschenden Aktionen und mitunter sogar in inspirierender Umgebung sorgt für einen nachhaltigen Erinnerungswert, der abseits von „business as usual“ liegt und sich vom Mitbewerber abhebt.

Neue Herausforderung für Marketing- und Eventprofis

Damit eine europaweite Roadshow erfolgreich abläuft, sollte man bei Konzeption, Detailplanung und Umsetzung durchaus auf die Expertise, wenn nicht sogar Unterstützung von bewährten Agenturpartnern zurückgreifen. Denn schließlich sollte die Agentur das Unternehmen, dessen Produkte oder Dienstleistungsportfolio gut genug kennen, um wertvolle Impulse für die Roadshow zu geben und die richtigen Maßnahmen zu kreieren.

Zeitlich begrenzte Aktionen bringen zwar kurzfristig auch Erfolg. Wie bei klassischer Mediawerbung ist die Zielgruppenerreichung jedoch größer, wenn die Roadshowmaßnahme – gleichzusetzen mit einer Anzeigenstrecke – längerfristig und regelmäßig genutzt wird. Nicht umsonst gibt es bereits Unternehmen, für die der Einsatz von Showtrucks oder Infomobilen seit nahezu 20 Jahren zum festen Bestandteil ihrer Kommunikations- und Vertriebsstrategie gehört.

Für nachhaltige Erinnerung kommt es auf das Package an

Über die Kontaktpflege und -vertiefung hinaus gilt es, die Marke und, ebenso wichtig, die Produktvorteile in den Köpfen zu verankern und folglich nachhaltig zu etablieren. Wer im B2B-Bereich erfolgreich
Zeichen setzen will, darf sich daher nicht nur auf den Showtruck allein verlassen.

Ein professionelles Einladungsmanagement, eine attraktive Livedemonstration der Produkte wie auf Messen gewohnt und letztlich ein Schuss Erlebnischarakter gehören zum mobilen Auftritt fest dazu.

Denn eine B2B-Roadshow kann kaum anhand des unmittelbar generierten Umsatzes, sondern über die Akzeptanz der Aktion beurteilt werden, die mit Feedback gut messbar ist.

Vor der Story ist nach der Story

Das im Rahmen der Roadshow begonnene Storytelling sollte fortgeführt werden, denn hinter jedem Produkt oder Unternehmen steckt eine spannende Geschichte, die weitererzählt werden will. Videos, Bilder und Aussagen von Menschen, die am und im Truck sind, die Produkte ausprobieren oder in anderer Weise aktiv sind, wecken beim Betrachter deutlich mehr Emotionen als reine Beschreibungen. Verbreitet man dies weiter über Firmenwebsite und -blog sowie alle Social Media-Kanäle und lässt seine Follower kommentieren, teilen und weitererzählen, so stiftet man eine Erinnerung an eine gelungene „abgefahrene“ Marketingaktion, die anhaltend fortwirkt.

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