Ausgabe #3

Pure Leidenschaft für Showtrucks

Hinter den Kulissen der Truck-Manufaktur

Wer sind die Menschen, die Showtrucks mit den eigenen Händen erschaffen? Wer schraubt, sägt, schweißt und lässt die Ideen der Kunden Realität werden?

In der Showtruck-Manufaktur von MOST sind drei Teams jeden Morgen ab 7 Uhr emsig am Werk.

Allgemeine Aufbauten, Kfz-Elektronik sowie Schreiner- und Montagearbeiten bei der Fertigstellung der Showtrucks bestimmen den Arbeitsalltag der Werkstattspezialisten.

Hinzu kommen regelmäßige Wartungsarbeiten und mitunter auch Reparaturen an Fahrzeugen, für die es während der Einsätze immer ein recht kurzes Zeitfenster gibt.

„Einen Alltag nach Schema F gibt es bei uns nicht, es kann immer schnell etwas anderes als geplant dazwischengeschoben werden“, stellt Werkstattleiter Ragan Veit fest. Der geprüfte Industriemeister ist seit sechs Jahren in der Manufaktur tätig und steuert die Arbeiten rund um Ausbau, Verglasung und Interieur.

Der Profi verfügt mit seinem Team über eine geballte Ladung an Erfahrung auf allen Gebieten von Showtrucks sowie Infomobilen und löst gerne technische Herausforderungen – ganz nach dem Motto „je komplizierter, desto lieber“.

Die Anforderungen der Kunden werden von Ragan Veit mit den MOST-Projektleitern im Rahmen von Baubesprechungen geklärt. Der Werkstattleiter plant die Arbeitsschritte für seine Teams so, dass das geforderte Ziel so effizient wie möglich erreicht wird.

Geht nicht gibt’s nicht

Bei MOST gibt es keine Fahrzeuge von der Stange. „Wir schaffen seriennahe Fahrzeugmodelle und bauen diese individuell ganz nach Kundenwunsch aus.“

Für diese anspruchsvolle Arbeit braucht man Mitarbeiter, die leidenschaftlich bei der Sache sind und gerne an speziellen Lösungen tüfteln. „Besondere Raffinessen machen mir Spaß“, erklärt Denny Wolf. Der Industriemechaniker bastelte schon mit 15 Jahren an Mopeds. Zeitgleich zum Führerschein erwarb er für 50 Euro einen Trabant, bei dem fast jedes Teil verrostet war. Mit viel Liebe und Unterstützung seines Vaters restaurierte er den Trabbi, den er dann noch mehrere Jahre als Alltagswagen nutzte. „Die alten Ost-Autos fand ich schon immer cool.“

Bis heute fährt er einen rot-weißen Wartburg, an dem er in seiner Freizeit über drei Jahre mit Leidenschaft arbeitete.

An der MOST-Werkstatt schätzt er die Übersichtlichkeit und die gute Systematik, die von den Mitarbeitern und dem Werkstattleiter gemeinsam und mit Blick auf die Arbeitsprozesse geplant und umgesetzt wurden.

Attraktive Optik und Funktionalität

Wenn ein fertiger Showtruck die Manufaktur verlässt und auf Tour geht, sind die Truck-Spezialisten stolz auf ihr Werk. „Für mich sind dann die Projekte schön, wenn alles wie Zahnräder ineinandergreifen kann, die Fahrzeuge außen und innen optisch und auch technisch perfekt sind“, sagt Ragan Veit. Besonders in Erinnerung geblieben ist den beiden in diesem Jahr der FUTURIA-Truck für VAT. An Bord des Trucks für den Hersteller von Vakuumventilen befindet sich unter den Exponaten eine große, schwere Transferkammer. „Hier war die spezielle Exponatsicherung wegen des aufgrund des hohen Schwerpunktes für die Fahrten zwischen den Einsatzorten eine ganz besondere Herausforderung“, erzählt Denny Wolf. „Aber auch diese haben wir gemeistert.“

Die MOST-Manufaktur setzt bei ihrer Arbeit hohe Maßstäbe an eine zuverlässige Bauweise und an die Funktionalität im täglichen Handling, damit die Roadshow-Fahrzeuge am jeweiligen Aktionsort mit geringem Aufwand einsatzbereit sind. „An diesen Fahrzeugen sieht man einfach, wie gut unser Team ist.“

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