Ausgabe #1

Ratgeber

Welches Fahrzeug passt zu meiner Aktion?
Damit die Wahl nicht zur Qual wird

Ja! Lasst uns eine Roadshow machen und unsere tollen Produkte und Leistungen den Kunden zeigen, genau dort wo sie arbeiten oder ihre Freizeit verbringen! Und das Gute daran ist, wir müssen nicht einmal auf unsere Besucher warten, denn wir fahren in unserem Look & Feel und was sonst noch zum feinen Auftritt dazu gehört ja gleich zu ihnen vor die Haustür. Das ist eine feine Idee!

Soweit so gut. Aber jetzt kommen auch gleich die spannenden Fragen: Welches Vehikel nehmen wir denn überhaupt? Wie groß muss es sein? Wer wird es bewegen? Wie funktioniert das mit dem Einbau unserer Einrichtung? Welche Fahrzeugmarke steht uns und was kostet das Auto?

Sicher gibt es am Anfang noch etliche weitere Fragen. Aber durch klar strukturierte Überlegungen und Recherche kommt man schnell und einfach weiter, das passende Fahrzeug und den richtigen Lieferanten auszuwählen.

Das Roadshow Journal beleuchtet in dieser Ausgabe deshalb ganz speziell, wie man sich das beste Infomobil aussucht.

Zuverlässigkeit an erster Stelle!

Ein Roadshow-Mobil muss als rollende Filiale immer funktionieren! Egal wo. Lassen Sie sich vom Anbieter glaubhaft zeigen, wie viele Fahrzeuge er schon von der Bauart gebaut hat.

Gute Hersteller von Infomobilen oder Showtrucks haben meist mehrere Neufahrzeuge am Hof stehen.

Wer so etwas nicht zeigen kann, ist nicht gut im Geschäft; Finger also eher weglassen. Und prüfen Sie Ihren künftigen Lieferanten auch dahingehend, ob er finanziell stark aufgestellt ist. Denn im Falle einer etwaig großen Reklamation oder nötigen Ersatzstellung muss er dafür auch wirklich haften können.

Hoch und breit mit geraden Wänden

Achten Sie neben dem maximalen Raumvolumen mit rundum geraden Wänden zwecks einfacher Montage von Displays insbesondere auf die Innenhöhe des künftigen Präsentationswagens. Etwa 2,2 Meter Höhe sollte der Raum schon haben, damit sich die Gäste wohlfühlen. Aber aufpassen: Es wurde schon mehrmals versucht, den Innenraum ausreichend hoch zu bauen, was aber dazu führte, dass das Infomobil in seiner Optik sehr unförmig wurde und eher an einen Möbeltransporter erinnert. Die wichtigste Formel lautet hier: Je niedriger der innere Boden zur Straße ist und je einladender zu begehen, desto besser. Bei über 60 cm oder zwei Stufen sollte Schluss sein.

Kräftemessen bei Hausmessen und Events

Mit Messeständen ist es so wie mit Autos: Wer hat den schönsten, wer hat den größten? Wer fährt mit welcher Marke vor? Nach welchem Fahrzeug drehen wir uns um?

Ebenso verhält es sich mit der Kombi „Messestand auf Rädern“. Denn wenn Großhändler zur Hausmesse laden, zeigen die Macher der Branche, wie stark oder wie innovativ sie sind. Und das sieht auch das Publikum. Folglich findet das Kräftemessen auch über die Infomobile und Showtrucks der Anbieter statt. Dabei kommt es nicht einmal so sehr auf die Größe an, sondern ob man mit dem fahrenden Messestand eher eine graue Maus oder ein Vorreiter ist. Paketschubseroptik oder Business-Style?

Beim Infomobil, das mit Führerscheinklasse B zu fahren sein muss, gibt es eine einfache Entscheidungsformel: Als Vehikel für mobiles Marketing transportiert es Image und nicht Päckchen. Dementsprechend müssen sich Infomobile auch deutlich von der breiten Masse der Paketdienstfahrzeuge abheben. Das kostet dann zwar mehr, aber ein optisch hochwertiges Marketing- und Präsentationfahrzeug hat auch technisch viel mehr zu bieten; zum Beispiel Wintertauglichkeit und Luftfederung für den schonenden Transport von Exponaten.

Apropos Exponate: Fragen Sie den Fahrzeuganbieter, ob er Ihnen auch gleich 3D-Innenraumdaten für Ihre eigene Planung oder im Bestfall sogar eine komplette Illustration der künftigen Innenausbauten an die Hand geben kann. Denn anhand von Renderings kann man sich die Präsentations- und Begegnungszonen am besten vorstellen. Kleiner Tipp noch: Je leichter die verbauten Möbelteile, desto mehr Nutzmasse für Ihre Produkte haben Sie am Ende.

Fassen wir zusammen:
Am Fahrzeugdesign wie auch beim Innenausbau und der Ausleuchtung sollte man keinesfalls sparen!

Alles selbst machen oder Rundum-Sorglos-Paket?

Der Trend geht aktuell ganz klar in zwei Richtungen: Infomobile werden wegen ihrer überschaubaren Größe und einfachen Handhabung zumeist von eigenen Mitarbeitern gefahren und deshalb eher gekauft bzw. geleast. Bei größeren Trucks fehlt meist das Fachwissen für den Unterhalt, oder oft einfach nur der Platz zum Abstellen bei Aktionspausen.

Deshalb ist hier dann mehr das Full-Service-Leasing bzw. die All-Inclusive-Miete gefragt, was bedeutet, dass das Fahrzeug von einem Operating- und Hosting-Betrieb im Rahmen eines Rundum-Sorglos-Komplettpakets betreut wird. Schiffseigner machen das schließlich auch so und wer 100%ige Kostensicherheit will, entscheidet sich für den Charter, mit Kapitän (Truck-Manager) und Liegeplatz/Werft (Parkplatz mit Stromanschluss).

Machen Sie den Schnelltest:
Werfen Sie einen kurzen Blick auf dieses Fahrzeug.

Was haben Sie zuerst gesehen? 

  • ein Infomobil
  • Lieferfahrzeug/Paketzusteller
  • fahrender Metzger
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