Ausgabe #1

Übers Lenkrad Geschaut

Truck-Manager — Anspruchsvoller Job mit hoher Eigenverantwortung

Axel Thiel ist seit drei Jahren für MOST Mobile Specials als Truck-Manager tätig. Der 48-Jährige fährt die hochwertigen Show-Trucks und Infomobile zum jeweiligen Aktionsort in Deutschland oder ganz Europa. Er ist aber auch verantwortlich für die fachgerechte Inbetriebnahme, bedarfsgerechte Bestückung und Sauberkeit des Fahrzeuges vor Ort.

Ein Führerschein für die Klassen B/C und CE ist notwendig, reicht allein jedoch nicht aus. „Ich muss das jeweilige Fahrzeug gut kennen, mache den Auf- und Abbau und bin in allen Belangen der Ansprechpartner für den Kunden von MOST bzw. dessen Promotionteam“, sagt Axel Thiel. So war der Truck-Manager für den Sanitärtechnik-Anbieter Geberit mit der groß angelegten

„I love water“-Roadshow im Sommer 2015 mehrere Monate unterwegs. Das „AquaClean Mobil“ präsentierte den Endkunden in elegantem Interieur die Vorteile der Intimreinigung mit Hilfe des Dusch-WCs – als Live-Erlebnis und für den Selbsttest konzipiert. „Die Dusch-Toiletten im Inneren des Trucks sind voll funktionsfähig, womit auch das Wasserbevorratungs- als auch Entsorgungsmanagement in meinen Aufgabenbereich fällt. Die Technik hierfür läuft aber problemlos“, erinnert er sich.

In ganz Europa unterwegs

Und welche Eigenschaften muss man als Truck-Manager mitbringen? Neben langjähriger Fahrpraxis und Belastbarkeit bei mehrwöchigen Touren, sind ein sympathisches Auftreten und absolute Zuverlässigkeit sehr wichtig. „Jeden Tag, von Anfang bis Ende der Tour bin ich für das Fahrzeug und die Sicherheit der Gäste verantwortlich – dieser Aufgabe muss man gewachsen sein. Der vielseitige Job bietet auch die Möglichkeit, schöne Städte und Landschaften in ganz Europa zu sehen.“ Die rund 30-köpfige Crew an Truck-Managern, die für MOST europaweit unterwegs ist, muss über entsprechende soziale Kompetenzen verfügen.

Ein geschulter Truck-Manager ist vor allem ein Teamer und deshalb bei Gästen, Promotern und Aktionsverantwortlichen, bis zu den Vorständen auf Kundenseite beliebt.

Gefragt nach seiner Lieblings-Roadshow muss Axel Thiel nicht lange überlegen: „Die Schweizer Tour für die renommierte Genfer Stiftung (Fondation pour Genève) war sehr gut besucht und hervorragend geplant.“ Axel Thiel freute sich bei dieser Roadshow zur Feier des Beitritts der Republik als Kanton Genf in die Schweizer Eidgenossenschaft vor 200 Jahren insbesondere über das sehr engagierte Tourteam, das über drei Monate dabei war: „Da herrschte eine ganz besondere Stimmung, alle kamen mit einem Lächeln zur Show und verließen sie abends ebenfalls mit einem Lächeln. Oft haben wir alle gemeinsam zu Abend gegessen, das war einfach eine gute Gruppendynamik.“

Die tourfreien Zeiten verbringt Axel Thiel intensiv mit seiner Familie. „Die familiäre Situation muss solch einen Beruf verkraften, denn man muss den Familienalltag natürlich anders organisieren, als mit einer Arbeit, bei der man immer abends zuhause ist. Und die Freizeit sollte man dann miteinander genießen.“

Trotz der hohen Organisationsleistung, die der Job für das Privatleben nach sich zieht, will er nicht mit anderen tauschen: „Die Arbeit und auch die Verantwortung als Truck-Manager gefallen mir rundum. Ein Job immer am gleichen Platz wäre nichts für mich, ich brauche meine Freiheit.“

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