Ausgabe #1

Wie berechnet man die Tagesreichweite eines Promotrucks?

Lkws und somit auch Showtrucks über 3,5 Tonnen dürfen außerorts und speziell auf Autobahnen nur 80 km/h und über 7,5 Tonnen auf Bundesstraßen nur 60 km/h fahren, was die meisten so gar nicht wissen. Kann man also bei der Tourenplanung einer Roadshow nach der einfachen Rechnung »10 Stunden x maximale km/h = eine Tagesetappe« planen?

Ganz so einfach ist es nicht. Auch bei normalen Straßenverhältnissen fährt ein Fahrzeug über 3,5 to. nicht ab der ersten Sekunde die Höchstgeschwindigkeit. Die Fahrt aus der Stadt heraus, Wartezeiten an Ampeln, Baustellen und Überholverbote und nicht zuletzt auch Staus sind Verzögerungsfaktoren, die es zu berücksichtigen gilt.

Des Weiteren müssen Pausenzeiten eingehalten werden, denn ein Truck-Manager darf wie der Lkw-Fahrer nicht länger als 4,5 Stunden am Stück fahren. Eine Pause von insgesamt einer Dreiviertelstunde ist Pflicht! Vergessen sollte man außerdem nicht, dass nur an zwei Tagen in der Woche ein 10-Stunden-Lenktag erlaubt ist – unter Einhaltung der Wochenlenkzeit.

Deshalb sollte man bei einer zeitlichen Ablaufplanung einer Roadshow eher 60 km/h in Ländern mit guten Straßen als Durchschnittsgeschwindigkeit bei den Berechnungen heranziehen. An einem 10-stündigen Lenktag kann der Promotiontruck also bis zu 600 km weit kommen.

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